rowohlt
Hardcover
480 Seiten
ISBN 978-3-498-03567-9
2017
22,95 EUR (inkl. 7% MwSt.)

Daniel Kehlmann 

Tyll

Ein großer Roman über die Macht der Kunst und die aus den Fugen geratene Welt.

Ein Tipp von Guido Krey Guido Krey

Mit seinem neuen Buch kehrt Kehlmann zum historischen Roman zurück und legt ein Panorama des Dreißigjährigen Krieges vor. Wie in einem Sog entfaltet sich das Geschehen um die Figur des Tyll Ulenspiegel und lässt Geschichte eindringlich lebendig werden – ein großes Vergnügen für den Leser und ein Triumph für den Autor!

Und das sagt der Verlag dazu

Tyll Ulenspiegel – Vagant, Schausteller und Provokateur – wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Müllerssohn in einem kleinen Dorf geboren. Sein Vater, ein Magier und Welterforscher, gerät schon bald mit der Kirche in Konflikt. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Auf seinen Wegen durch das von den Religionskriegen verheerte Land begegnen sie vielen kleinen Leuten und einigen der sogenannten Großen: dem jungen Gelehrten und Schriftsteller Martin von Wolkenstein, der für sein Leben gern den Krieg kennenlernen möchte, dem melancholischen Henker Tilman und Pirmin, dem Jongleur, dem sprechenden Esel Origenes, dem exilierten Königspaar Elisabeth und Friedrich von Böhmen, deren Ungeschick den Krieg einst ausgelöst hat, dem Arzt Paul Fleming, der den absonderlichen Plan verfolgt, Gedichte auf Deutsch zu schreiben, und nicht zuletzt dem fanatischen Jesuiten Tesimond und dem Weltweisen Athanasius Kircher, dessen größtes Geheimnis darin besteht, dass er seine aufsehenerregenden Versuchsergebnisse erschwindelt und erfunden hat. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben.