Ivy wächst in einem unkonventionellen Haushalt mit ihrer Mutter, einer Künstlerin, und deren Freund auf und erlebt somit eine nicht ganz typische Kindheit.
Und die Geschichte erzählt die Entwicklung ihres gesamten kommenden Lebens anhand von fünf Tagen.
Sie heiratet, bekommt Kinder und lebt ihr Leben. Jede Entscheidung und jeder Tag kann eine andere Richtung bedeuten, jede Veränderung, sei sie auch noch so klein, bringt das Leben in eine andere Situation.
Wie ein Puzzle setzt sich das Leben zusammen. Und Megan Hunter schreibt so poetisch und fein beobachtend. Toll und wunderschön. Sie schreibt ruhig und in sehr assoziativen Bildern.
Immer wieder habe ich die Seiten weggelegt und meine eigenen Bilder erst mal verarbeitet. Ich habe lange an dieser Geschichte gelesen und mich sehr gern durch Ivys Leben gelesen und bin ganz angetan von der Vielseitigkeit der Autorin.
Aus dem Englischen von Judith Schwaab.
"Tage des Lichts" erzählt ein achtzigjähriges Frauenleben in sechs Tagen – von Sehnsucht, Schuld und dem Mut, das eigene Herz nicht zu verraten. Wie viel Einfluss haben wir auf unser eigenes Leben, wenn ein unaufhaltsames Verlangen sich seinen Weg bahnt?
England 1938. Die 19-jährige Ivy steht an der Schwelle zum Erwachsenwerden, unsicher, wohin ihr Weg sie führen wird. Soll sie Tänzerin werden? Malerin? Abenteurerin? Oder vielleicht sogar Spionin? Ivy weiß nur eines sicher: Ihre Zukunft soll besonders werden – so besonders wie ihre ganze Familie. Doch ein tragisches Ereignis am Ostersonntag lenkt ihr Leben in überraschend gewöhnliche Bahnen: Sie heiratet, bekommt Kinder und führt ein angepasstes Leben. Erst als Ivy Jahre später Frances wiederbegegnet, die sie an eben jenem Ostersonntag zum ersten Mal traf, wird ihr bewusst, wie leer sie sich fühlt. Beide Frauen spüren eine Anziehung, der sie nicht nachgeben dürfen – und die doch unausweichlich scheint.