Alina ist eine engagierte Fernsehjournalistin, die aber irgendwie gerade nicht weiterkommt… sie sucht noch ihre Rolle in diesem ganzen Business und lässt sich auf eine Reportage über das Leben auf der Straße ein.
Bohm… den lernt sie dort kennen, er lebt seit einigen Jahren auf der Straße.
Alina bietet ihm 1000 EUR, damit er mitmacht. Er benötigt Geld für die medizinische Behandlung seines Hundes Fox und macht mit.
Die beiden verbringen viel Zeit miteinander und lernen sich kennen… und ja… auch näher kennen.
Vielleicht ist es ist ein kleines Märchen und die Situationen, in die die beiden geraten, sind ein wenig plakativ… für mich war aber genau das so besonders lesenswert. Diese Geschichte macht Spaß, gibt Hoffnung, ist wirklich witzig und die Charaktere sind so liebenswert.
Eine richtig gute Geschichte, die mir sehr gut getan hat und mir auch noch mal eine neue Sicht ermöglicht hat.
Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Er besitzt so gut wie nichts. Einen alten Rucksack. Geschnitzte Holzmäuse. Einen Brief, den er nicht öffnen will. Mit seinem Hund Fox kämpft er sich durch die Tage und Nächte.
Hat jemand eine Chance auf die Liebe, der keine Chance im Leben hat?
Die junge, einst aufstrebende Fernsehjournalistin Alina steckt fest. Im Job und in der Angst zu scheitern. Ihre letzte Chance auf eine TV-Karriere scheint eine Reportage über das Leben auf der Straße zu sein.
Alina findet Bohm.
»Der Wind fegte über den Markt. Die Plane des Pavillons nebenan, an dem jemand Kerzen verkaufte, blähte sich auf, dass das Gestänge der Konstruktion schwankte. Unterdessen war eine junge Frau herangetreten. Braune Locken, ein teuer aussehender Mantel. Augenringe, die durch ihr Make-up schimmerten. Sie beugte sich vor, griff sich eine von Bohms Holzmäusen und legte sie wieder zurück. Dabei streifte ihr Blick den von Bohm für den Bruchteil einer Sekunde.«
Plötzlich ist da etwas zwischen ihnen. Etwas, das nicht sein kann. Und ein Geheimnis, das ans Licht drängt.