Löwenherz
Ein Tipp von Guido Krey
Seit drei Jahren beglückt uns Monika Helfer im Januar mit einem neuen Roman über ihre Familie. Nach der "Bagage" und "Vati" steht diesmal ihr Bruder im Mittelpunkt. Der Lebenskünstler und Eigenbrötler Richard lebt mit zugelaufenem Hund in den siebziger Jahren in Bregenz und rechnet sich als Schriftsetzer zur "Avantgarde der Arbeiterklasse". Eine Frau, die er wenige Male getroffen hat, lässt ihn mit einem Kleinkind allein. Eine wunderbar berührende Vater-Kind-Geschichte nimmt ihren Lauf. Lakonisch zärtlich erzählt die Autorin von ihrem Bruder. Diese Familie birgt bestimmt noch viele Geschichten: bitte mehr davon!
Und das sagt der Verlag dazu
Monika Helfer erinnert sich an ihren Bruder Richard. Seit dem Tod der Mutter wachsen sie und ihre Schwestern getrennt vom kleinen Bruder auf. Sie sehen sich selten, verlieren die Verbindung. Es ist die Zeit des Deutschen Herbstes. Richard ist da bereits ein junger Mann, von Beruf Schriftsetzer. Er ist ein Sonderling, das Leben scheint ihm wenig wichtig. Verantwortung übernimmt er nur, wenn sie ihm angetragen wird. So auch, als ihm auf merkwürdige Weise eine verflossene Liebe ein Kind überlässt, von dem er nur den Spitznamen kennt. Die unfreiwillige Vaterrolle gibt ihm neuen Halt, zumindest für eine Zeit. Ein inniges Portrait, eine Geschichte über Fürsorge, Schuldgefühle und Familienbande.
Seit drei Jahren beglückt uns Monika Helfer im Januar mit einem neuen Roman über ihre Familie. Nach der "Bagage" und "Vati" steht diesmal ihr Bruder im Mittelpunkt. Der
Lebenskünstler und Eigenbrötler Richard lebt mit zugelaufenem Hund in den siebziger Jahren in Bregenz und rechnet sich als Schriftsetzer zur "Avantgarde der Arbeiterklasse". Eine Frau, die er wenige Male getroffen hat, lässt ihn mit einem Kleinkind allein. Eine wunderbar berührende Vater-Kind-Geschichte nimmt ihren Lauf. Lakonisch zärtlich erzählt die Autorin von ihrem Bruder. Diese Familie birgt bestimmt noch viele Geschichten: bitte mehr davon!
Monika Helfer erinnert sich an ihren Bruder Richard. Seit dem Tod der Mutter wachsen sie und ihre Schwestern getrennt vom kleinen Bruder auf. Sie sehen sich selten, verlieren die Verbindung. Es ist die Zeit des Deutschen Herbstes. Richard ist da bereits ein junger Mann, von Beruf Schriftsetzer. Er ist ein Sonderling, das Leben scheint ihm wenig wichtig. Verantwortung übernimmt er nur, wenn sie ihm angetragen wird. So auch, als ihm auf merkwürdige Weise eine verflossene Liebe ein Kind überlässt, von dem er nur den Spitznamen kennt. Die unfreiwillige Vaterrolle gibt ihm neuen Halt, zumindest für eine Zeit. Ein inniges Portrait, eine Geschichte über Fürsorge, Schuldgefühle und Familienbande.