Eine Freundesgruppe, die sich bereist aus der Unizeit kennt verbringt ein paar Tage am See in einer kleinen Hütte und erlebt dort ein paar schöne aber auch bewegende Tage. Es geht um die großen Fragen im Leben, darum ob man sein Leben so leben will, wie man es gerade tut oder ob man eigentlich doch gern ein anderes Leben leben würde.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen, musste mich nur am Anfang etwas daran gewöhnen, dass die Erzählperspektive gern ohne Ankündigung wechselt.
An der Uni waren Sylvia und ihre Freunde unzertrennlich, jetzt haben sie Jobs, Beziehungen, manche sogar Kinder. Doch eine Sommerwoche wollen sie gemeinsam verbringen, in einem Haus am See. Im Mittsommerlicht, beim Kochen und Krebse fangen, in Gesprächen über Liebe, Queerness und das Leben, kehrt die alte Vertrautheit schnell zurück. Doch als zwei von ihnen Heiratspläne verkünden, lassen sich verborgene Sehnsüchte immer schwerer unterdrücken. Leben sie alle wirklich so frei und glücklich, wie sie es sich immer erträumt haben?
Sylvia ist eine notorische Tagträumerin. Sie ist mit Charlie zusammen. Und sie ist verwirrt und fragt sich, was (und wen) sie will.
Kvæde ist charmant. Der einzige Single unter Pärchen. Und erlebt als Transmann gerade seine zweite Pubertät.
Gry ist eine Göttin der Mütterlichkeit. Sie ist mit Adam verheiratet, sie haben zwei Kinder.
Esben ist Schriftsteller. Höflich, gut erzogen, ein bisschen zurückhaltend. Verlobt mit Karen.
Karen ist groß, eindrucksvoll, wunderschön. Eine richtige Königin.
Charlie ist Sylvias Freundin und die absolute Traum-Partnerin. Sieht aus wie ein Märchenprinz.
Adam ist Beamter, wie aus dem Ei gepellt. Vater von zwei Kindern, Partner von Gry. Auch er sieht einem Märchenprinz nicht ganz unähnlich.