Emanuele Di Porto ist das "Kind aus der Straßenbahn". Er überlebte die große Razzia gegen die jüdischen Familien Roms im Oktober 1943. Tea Ranno hat ihn getroffen und seine Erinnerungen in diesem Roman für jüngere Lesende festgehalten.
150 Seiten für einige wenige entscheidende Tage im Leben eines Jungen während des 2. Weltkriegs.
Rom, 16. Oktober 1943 –
Im jüdischen Ghetto wird ein zwölfjähriger Junge von seiner Mutter getrennt, als deutsche Soldaten die Familien zusammentreiben. Auf der Flucht steigt er in eine Straßenbahn und vertraut sich dem Schaffner an.
Was folgt, ist eine stille Kette der Menschlichkeit: Drei Tage lang geben Straßenbahner den Jungen von Schicht zu Schicht weiter — bis ein Freund der Familie ihn zu seinem Vater zurückbringt.
Die bewegende Überlebensgeschichte von Emanuele Di Porto, einem der letzten Zeitzeugen der Razzia im römischen Ghetto 1943.