Mein Jahr 2026 hat glänzend begonnen, dank eines hinreißenden Buches – schon jetzt mein persönlicher Favorit unter den Romanen dieses Jahres. Im neuen Werk von Abbas Khider "Der letzte Sommer der Tauben" erlebt der 14-jährige Noah einen Sommer voller Wandlungen. Mit eindringlicher Sprache, subtilem Humor und einer packenden Erzählstimme wird in Alltagsmomenten beschrieben, wie eine Gesellschaft in ein Kalifat überführt wird. Und Noah findet einzig Halt in seiner Taubenzucht - bis auch diese verboten wird.
Eine mitreißende Parabel: Der große neue Roman von Abbas Khider – wie totalitäre Herrschaft in den Alltag dringt.
Noah ist vierzehn Jahre alt und Taubenzüchter. Eines Tages flattern seine geliebten Tiere unruhig durch die Lüfte, über der Stadt kreisen die Helikopter des Kalifats. Noah erlebt einen Sommer voller Umbrüche: Für seinen Vater muss er Frauenkörper auf Produktfotos schwärzen, sein älterer Bruder steigt zum Leiter einer Sicherheitsbehörde auf, seine Mutter und seine Schwester dürfen nicht mehr allein aus dem Haus – und bald schon steht das Leben seiner Tauben auf dem Spiel. Mit großer Zartheit und feinem Humor erzählt »Der letzte Sommer der Tauben« vom Verlust der Kindheit und vom Erwachsensein in einer von Willkür und Gewalt bestimmten Gesellschaft.
Eine mitreißende Geschichte voller eindringlicher Bilder – ein großer neuer Roman von Abbas Khider, der als Junge selbst Taubenzüchter war.